Archive for October, 2005

Onnela

Monday, October 24th, 2005

Huiuiui. Eigentlich gab es ja nur zwei Geburtstage nachzufeiern - die von Eni und Josie. Aber da waren irgendwie so viele Leute die noch tanzen gehen wollten und so sind wir im Onnela gelandet.
Wenn man erstmal drin ist, ist es verdammt groß. Sie spielen Rockmusik, was zur Abwechslung mal richtig gut tut und sie hatten guten Wodka-O - naja jedenfall genug um nacher noch French Fries at McDonalds zu essen. Aber mal abgesehen davon, dass der Abend so oder so gut geworden wäre, kann man ins Onnela auch so mal rein gehen. Es gibt auch einige, die jeden Sonntag da sind - da gibt es nämlich eine Happy Hour und man kommt mit einer kleinen Gabe für die - zu Frauen - netten Garderobenmenschen günstig rein. Egészségetekre!

Storyville / the Stage

Wednesday, October 19th, 2005

Montag. Florian ist zu Besuch und da das Sonntagsbier schon so schwer weg ging, mussten wir das jetzt wieder aufholen. Leider wollte keiner mit uns kommen - es stand etwas für den Physikkurs und somit für einige eine Nachtschicht an.
Wir sind dann los ins Storyville, das von sich sagt es ein Jazzclub - also bitte nicht mit der Hippie-Kneipe aus Bremen verwechseln. Es spielte eine Band. Ein wenig Rock’n'Roll, ein wenig Bluesrock. Einige Leute waren da und mind. 1/3 tanzte! Aber so wie man so in Schulen lernt. Der einzige Haken - wir beide haben den Altersdurchschnitt drastisch gesenkt.
Also wenn man zwische 40 und Mitte 50 ist, Live-Musik mag oder gerne tanzt: ein guter Tipp. Sehr gemütlich.
Da uns das nicht reichte, guckten wir mal in die Bar Ecke hinter der Stadia, wo für einen Montag doch recht viel los war. Letztendlich haben wir uns in die Miniklitzekleine extremst gemütliche Rockbar namens “the Stage” gesetz - ursprünglich für ein Abschlußbierchen, aber der Abend hat sich dann noch bis zum letzten Nachtbus hingezogen. Man sieht sich ja nicht so oft. @Florian: War ne Klasse Woche!

Träges Bier im Memphis

Wednesday, October 19th, 2005

Abends nach unserer House Party konnten wir uns noch aufraffen. Finnisches Kino. Amerikanischer Film. Broken Flowers von meinem favorisierten Regisseur Jim Jarmusch. Danach haben wir erst was zu Essen gesucht und uns dann doch gegen die Strapazen für unsere Mägen entschieden und sind ins Memphis, was in jedem Touriführer steht. Sonntags (und vielleicht auch sonst) ist das aber auch nur eine Bar, ohne Tischservice, kaum hörbarer Musik und wenigen Menschen. Also kontra Touristeninformationen - das Memphis lohnt sich nicht.

House Party

Wednesday, October 19th, 2005

Frei nach dem bereits erwähnten Motto - Rettet die Studentenpartys - haben sich Rob, Jochen und ich in die Reihe der Wohungspartys eingereiht. Passend zu der Gelegenheit ist Florian eingeflogen. Ich denke die erste Party mit Flyern, Essen, wenig Licht und lauterer Musik. Trotzdem saflen wir mit unserem Wisky Cola zu viert im Wohnzimmer. Gut - mit zwei Stunden Verspätung kamen dann gleich dreizig auf einmal und dann hat es nicht mehr aufgehört. Die Alkoholmenge pro Party näherte sich dem finnischen Niveau an und deswegen kann man da gar nicht zu viel zu sagen, ausser dass es Spafl gemacht hat.
Der Haken an der Sache: Der folgende Sonntag, geplant für Helsinki Tourismus mit Florian, ist dem Hangover zum Opfer gefallen.

Eternal Erection / Tavastia

Wednesday, October 19th, 2005

Es sollte mein Helsinki-Event-Höhepunkt werden - das Konzert von Eternal Erection. Einige Wochen zuvor machen sie mit ihrem rot-orangenem Funky-Bus und einem DJ auf dem Dach Promotion in Helsinki.
Auf der Website kann man sich ein paar schräge Bilder ansehen und - ja, auch die Songs vom aktuellen Album anhören. Also eine Menge Vorfreude, nach der bisher vergeblichen Suche nach Funkmusik in Helsinki.
Das Tavastia liegt nur ein paar Minuten vom Bahnhof weg und erinnert von innen ein wenig ans SO36. Das Publikum war erschreckend gemischt. Manchmal sah es aus, als wären wir (Ich und Josie) auf einer After Work Party.
Das Konzert war sehr witzig. Das passt wohl am besten. Auch wenn mich meine Erkältung noch etwas geschlaucht hat. Bunte und sehr komische Kostüme, ein paar ebenfalls komische Gasttänzerinnen und viele viele Fans wie es aussah. Nur die Funkmusik war etwas wenig vertreten. Ein paar Bläser und einige Gitarrensounds haben lediglich die Assoziation zum Funk aufrecht erhalten. Die Suche nach dem Funk geht also weiter.